Harfentage - Klangwerkstatt Gottwollshausen - Judith Hambücher, Harfe im Hohenlohekreis in Schwäbisch Hall / Gottwollshausen

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Harfentage


Die Harfentage sind eine Harfen-Musikfreizeit mit täglichem Unterricht und Übzeiten, einem gestalteten Tagesablauf und meist in Begleitung eines Projektes, wie das Einstudieren eines Schattenspiels. Im Frühjahr 2015 werden die Harfentage zum dritten Mal stattfinden, diesmal in Neukirchen. Für die Schüler bedeutet dies 5 Tage weg von zu Hause, statt Urlaub wird hart gearbeitet, oft mit Blasen und wunden Fingern. Warum macht man so etwas?

- Die Schüler sind mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim Musizieren, da keine Verpflichtungen,
  keine Hausaufgaben oder Termine bestehen
- Durch den Ortswechsel entsteht Freiraum für die neue Aufgabe
- Sehr intensive Arbeitsphase, da täglich Unterricht stattfindet und jederzeit Fragen gestellt werden können.
- Durch Kennenlernen und Zusammensein mit anderen Harfenschülern entsteht eine Gemeinschaft
- In der altersgemischten Gemeinschaft werden Sozialfähigkeiten
erübt
- Gemeinsames Üben und Musizieren
- Sich gegenseitig helfen und helfen lassen
- Ansporn zum Üben durch das Erleben Anderer
- Umgang mit Nervosität in täglichen Vorspielen
- Eigenständiger, verantwortlicher Umgang mit dem Instrument
- Verknüpfung mit schönen Freizeiterlebnissen

- Motivationsschub über die Dauer der Harfentage hinaus

Harfentage in der Geislinger Mühle 2017
Harfenkonzert "Die Zauberharfe"

Harfentage in Neukirchen 2015
Harfenkonzert Klang und Farbe


Am 28.02.2015 fanden im neu renovierten Öhringer Hoftheater und am 01.03.2015 in Schwäbisch Hall auf dem Teurershof in der Kirche Sophie Scholl jeweils bemerkungswerte von Schülern gespielte Abschlusskonzerte der Neunkirchener Harfentage statt. Veranstalter war die Jugendmusikschule Öhringen und der gemeinnützige Verein HarfenMusik aktiv e.V. In Neunkirchen haben die Harfenschüler von Judith Hambücher in einer Freizeit die Vortragsstücke einstudiert. 16 Harfenschüler im Alter von 8 bis 18  Jahren mit 16 Harfen boten in wechselnder Besetzung ein anspruchsvolles interessantes Programm.
Die Künstlerin und  Musikpädagogin Judith Hambücher versteht es hervorragend die vielen Kinder zum Harfenensemble- Spiel zu motivieren. Besonders zu erwähnen ist die feine Art, wie es ihr gelingt, die Kinder zur richtigen Interpretation der verschiedenen Musikstücke hinzuführen.  
Gleichzeitig zur Musikaufführung wurden von Kindern gemalte Bilder zur entsprechenden Musik an eine Wand projiziert . Der Gaildorfer Künstler Dirk Pokoj hat die jungen Künstlerinnen und Künstler in Neunkirchen begleitet. Das einzigartige Projekt "Klang und Farbe" bekam in jeder Phase, lang anhaltender Beifall. Die Kirche war bis zum letzten Platz besetzt. Man kann der Harfenistin Judith Hambücher und den vielen ehrenamtlichen Helfern des gemeinnützigen Vereins HarfenMusik aktiv für diese gelungenen zwei Abschlusskonzerte beglückwünschen.
Leider hat noch nicht jedes der Kinder eine Harfe zur Verfügung und der Verein HarfenMusik aktiv will auch diesen Kindern mit einer Leihharfe helfen.
 

TOB vom 05.03.2015; H.B.

Harfentage in der Hoppelmühle
Herbstferien 2013


Nach unseren gelungenen Harfentagen im letzten Jahr es im Herbst 2013 eine weitere Gelegenheit zu einer intensiven Arbeitswoche, diesmal in die Hoppelmühle, einem Pfadfinderhaus in Christgarten, in der Nähe von Neresheim in Bayern. Der Hauptschwerpunkt lag auf der Erarbeitung des Schattenspiel „Vom Fischer und seiner Frau" mit seinen zwei gelungenen Aufführungen auf dem Hofgut Kieselberg bei Gaildorf und im Gemeindehaus in Gottwollshausen. Die Vorankündigung hat sich voll und ganz erfüllt:
Die Hoppelmühle ist eine zum Selbstversorgerhaus umgestaltete, ehemalige Mühle. Uns stehen zwei Schlafräume mit Stockbetten zur Verfügung, sowie eine Blockhütte mit einem großen Raum für Unterricht und Schattentheater. Wieder wird uns ländliche Idylle umgeben. Die Zimmer werden mit Holzöfen erwärmt.
Ankunft ist am Montag, zwischen 9 und 10 Uhr, damit wir den ersten Tag noch nutzen können. An unserem letzten Tag, am Samstag, sind die Eltern am Nachmittag zu einem kleinen Vorspiel eingeladen und können im Anschluss ihre Kinder mit nach Hause nehmen. Einzelunterricht, Gruppenunterricht und Schattenspielproben haben ihren festen Platz im Tagesablauf, ebenso wie das tägliche Üben. Es wird noch reichlich Zeit bleiben für Spielen, Wandern und Singen... Neben den persönlichen Fortschritten am Instrument, lernen sich die Kinder untereinander besser kennen und wachsen als Harfenklasse zusammen.

Harfentage in der Tännlemühle 2012
- Rückblick -

Im Oktober möchte ich mit allen Schülern zu einer intensiven Arbeitsphase in den Südschwarzwald fahren. Neben der Orchesterarbeit werden wir auch an Solostücken arbeiten.
So beginnt die offizielle Einladung der Harfentage in der Tännlemühle. Der Impuls geht auf meine eigenen Erlebnisse als Schüler auf solchen Freizeiten zurück und steht in Verbindung mit der Gründung des Harfenorchesters, das aus Freude am Zusammenspiel entstanden ist.
Die Tännlemühle ist dafür ein geeigneter Ort. Sie ist ein altes, rustikales, sehr, sehr einfaches Schwarzwaldhaus in ländlicher Wanderidylle in der Nähe von Todtmoos im Südschwarzwald. Ankunft am Dienstag Abend in der Tännlemühle, damit wir am nächsten Morgen mit unserer Arbeit beginnen können. Einzelunterricht, Gruppenunterricht und Orchesterproben haben ihren festen Platz im Tagesablauf, ebenso wie das tägliche Üben. Es wird noch reichlich Zeit bleiben für Spielen, Wandern und Singen... Wir haben sehr arbeitsintensive Tage vor uns, die wir mit einem Konzert in Öhringen abschließen. Angesteckt durch das gemeinsame Tun lernt jeder eine Menge und Spaß und Freude begleiten uns. Da die Tännlemühle ein Selbstversorgerhaus ist, kochen wir gemeinsam unter Anleitung von Ralph und Heike Tietz. Abwasch und das Haus sauber machen gehört zur Selbstverständlichkeit. Ralph und Heike sind die Tage über helfend und begleitend bei uns. Mehrere Schlafzimmer mit einfachen Betten stehen zur Verfügung und musiziert wird um einen Kachelofen in einer schwarzwälder Wohnstube.
Die Idee war geboren, geplant, durchdacht und wurde nun umgesetzt. Rückblickend kann ich sagen, ich habe nicht zu viel versprochen. Vielmehr bin ich sogar selbst überrascht, dass mir seit der Zeit in der Tännlemühle, ich möchte fast sagen, andere Kinder im Unterricht gegenüber sitzen – alle sind über die Maßen gewachsen, nicht nur im Harfenspiel selbst, sondern auch in ihrer Art, eine neue Aufgabe anzupacken.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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