Ausflug zum Harfenbauer - Klangwerkstatt Gottwollshausen - Judith Hambücher, Harfe im Hohenlohekreis in Schwäbisch Hall / Gottwollshausen

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Einladung zum Ausflug ins Erzgebirge


von Donnerstag, 02. Oktober bis Sonntag, 05. Oktober 2014


Wie wird eine Harfe gebaut? Wie lange dauert es? Was verbirgt sich im Innern einer Harfe? Gibt es überhaupt Harfen, die in Deutschland gebaut werden? Werden sie manuell gefertigt oder industriell? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen jeden Harfenspieler. Tatsächlich gibt es in jeder größeren Stadt einen Geigenbauer, in jedem Musikgeschäft Geigennoten, Saiten und Zubehör. Für Harfe sieht selbst das Beziehen von Noten nicht ganz so einfach aus. Handwerksbetriebe, in denen Harfen gebaut werden, sind selten. Lediglich im Bereich der keltischen Harfen gibt es einige Werkstätten, darunter auch Laien, die sich selbst in den Harfenbau einarbeiten. Aber eine Harfenbauwerkstatt, in der sowohl Haken-, Einfachpedal- als auch Konzertharfen manuell gefertigt werden und die als Meisterbetrieb geführt wird, gibt es weltweit kaum. Dies hängt nicht zuletzt mit der auf den ersten Blick nicht sichtbaren, komplexen Umstimmtechnik zur Bildung der Halbtöne im Innern der Pedalharfen zusammen. Die meisten Harfen werden bei Ausstellungen und bei Händlern gekauft, wenige, die Harfe spielen, waren selbst in einer Werkstatt. Daher wird unser diesjähriger Ausflug ins Erzgebirge zu einer Harfenbauwerkstatt führen, in der die drei gängigsten Harfentypen manuell gefertigt und Reperaturen und Regulierungen ausgeführt werden. Eingeladen sind Kinder und Jugendliche, die entweder Harfe spielen oder sich in besonderem Maße für die geplanten Aktivitäten interessieren.
Im Mittelpunkt der Fahrt steht die Werkstatt der Familie Riedel (Firma Konzertharfenbau Riedel), gelegen in einer Gegend voll uriger Wälder, großen Wiesen und Weideflächen, in einer Landschaft vom Bergbau geprägt. Neben einer Besichtigung der Werkstatt werden die Kinder und Jugendlichen selbst aktiv, indem sie unter Anleitung innerhalb zweier Vormittage eine Ziegenhaar-Staubbürste für die Harfe fertigen. Der Besuch eines Bergwerkes, ein Spielenachmittag mit Lagerfeuer und der Besuch in der nahegelegenen Musikstadt Markneukirchen (hier beispielsweise Hüttels Musikwerkeausstellung) stehen ebenso auf dem Programm.
Der Ausflug findet über das verlängerte erste Oktoberwochenende statt. Die Hinfahrt am Donnerstag Nachmittag, 02.10.2014, Abfahrt um 14:00 Uhr in Schwäbisch Hall, damit wir zwei volle Tage in der Harfenbauwerkstatt zur Verfügung haben. Für Kinder aus Öhringen kann nach der Anmeldung eine Fahrgemeinschaft nach Schwäbisch Hall organisiert werden. Die Rückfahrt, mit Zwischenstopp in Markneukirchen, ist am Sonntag, 05.10.2014, Ankunft gegen 19:00 Uhr. Die Anfahrt geschieht in zwei privaten PKWs, neben mir werden zwei Erwachsene als Fahrer und Helfer mitgehen, die nicht aus der Elternschaft der Schüler stammen. Neben meiner Mutter Elke Hambücher wird uns dieses Mal meine ehemalige Klassenkameradin Dorothea Marstaller begleiten. In den Autos stehen maximal 12 Sitzplätze für die Kinder zur Verfügung, daher bitte rechtzeitig anmelden.
Wir werden in ganz einfachen Verhältnissen wohnen. Nachts schlafen wir in Zelten mit Isomatte oder Luftmatraze und Schlafsack – Herr Riedel stellt uns freundlicherweise sein Grundstück zur Verfügung. Das Essen dürfen wir in der Küche neben der Harfenbauwerkstatt selbst bereiten, die Kinder helfen in Gruppen bei den anfallenden Tätigkeiten mit.

 
 
 
 
 
 
 
 
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